
Vor- und Nachreinigung aller Schüttgüter, Getreidearten, Granulate, Kunststoffe und rieselfähiger Produkte nach dem Windsichter-Prinzip. Alle Bestandteile die leichter als das Produkt sind, werden mit dem Luftstrom abgesaugt und können im Zyklon oder Staubabscheider abgeschieden werden.
Vorteile
- Geringe Einbauhöhe
- Variable Leistung
- Guter Wirkungsgrad
- Unabhängig vom wechselnden Produkt einsetzbar
- Nachträglicher Einbau in bestehenden Anlagen möglich
- Flexible Einstellmöglichkeiten
- Bis zu 3 Ausgänge im Reiniger möglich (Klappkästen)
- Kurze Lieferzeit
- Günstiger Preis
Durch die vor- und nachgeschalteten einstellbaren Windklappen arbeitet der Windreiniger energiesparend und mit kontrolliert geringem Verbrauch der Ansaugluft, da die Luft nur durch den zu reinigenden Produktstrom angesaugt werden kann. Durch ein Fixieren der Windklappen kann ein Besaugen der vor- und/oder nachgeschalteten Förderelemente erfolgen (Zusätzliche Entstaubung eines Elevators).
Funktionsbetrieb und Aufbau des Reinigers
1 Typ A
Das Produkt wird kontinuierlich eingefüllt. Durch die Schrägstellung des Reinigers fließt das zu reinigende Gut über die Besaugungsfläche durch den Reiniger. Die Besaugungsfläche, die aus übereinanderliegenden Lamellen besteht, wird mit Ansaugluft durchströmt.
Das Produkt wird durch die treppenförmige Anordnung und den Abwärtsdrang gewendet. Das hierbei erreichte Querstromprinzip nimmt leichtere Bestandteile wie Staub, Schalenteile und andere leichte Verunreinigungen in der Absaugluft mit. Das gereinigte Produkt verlässt daraufhin die Maschine.
2 Typ B
Brand -Windreiniger mit einer zusätzlichen Klappe vor den Lamellen. Hierbei kann das Produkt vor dem Reinigen umgelenkt werden. (Umgehung ohne Reinigung)
3 Typ C
Brand -Windreiniger mit einer zusätzlichen Klappe nach den Lamellen. Hierbei kann das Produkt nach dem Reinigen umgelenkt werden. (Verteilung nach Reinigung)
4 Typ D
Brand -Windreiniger mit zwei zusätzlichen Klappen. Hierbei kann das Produkt sowohl vor als auch nach dem Reinigen umgelenkt werden.
Alle Übergänge können sowohl für Vierkantrohre als auch für kreisförmige Rohrquerschnitte, je nach Kundenwunsch, gefertigt werden.
5 Typ (A bis D) + X
Typen AX, BX, CX, DX weisen die bereits beschriebenen Ausführungen auf, sind jedoch mit einer zusätzlichen Bodenklappe ausgerüstet.
Diese Klappe bewirkt ein Verschließen der Ansauglamellen. Dies ist notwendig falls das Produkt ohne Reinigungseffekt durch den Reiniger geführt wird und somit keine Staubentwicklung austritt (Soja, Kraftfutter usw.).
Einbaulage
Der Einbau ist grundsätzlich in einer Schräglage von 42° - 50° zu gewährleisten. Ein Einbau kann in jedes Laufrohrsystem ,vor oder nach einem Becherwerk, Schnecke, Trogkettenförderer usw. nachgeschaltet werden.
Technische Daten
| Maße und Gewichte | KO 20 | KO 40 | KO 60 |
| Max. Höhe* ohne Übergänge | 570 | 570 | 570 |
| Max Breite* | ca. 340 | ca. 540 | ca. 750 |
| Max Länge* ohne Übergänge | 811 | 811 | 811 |
| Ansaugfläche* | 437 x 400 | 427 x 600 | |
| Leistung [t/h] | 20 | 40 | 60 |
| Gewicht [kg] | |||
| Leistung Gebläse [kW] | 1,1 | 3,0 | 4,0 - 5,5 |
* alle Längenangaben in [mm]
Luftführung
Umgebungsluft wird durch die Lamellenfläche des Reinigers durch das Produkt in den Ventilator gesaugt und anschließend in einen Staubabscheider, Zyklon oder direkt ins Freie geleitet. Die Luftmenge sollte hierbei vor dem Ventilator einstellbar sein.
z.B.
Hafer - leichtes Produkt Þ geringe Luftmenge
Mais - schweres Produkt Þ hohe Luftmenge
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